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Was ist eine Federformmaschine? Was ist das Funktionsprinzip?

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Definition und Zweck einer Federformmaschine

A Federformmaschine ist ein spezialisiertes CNC-Industriegerät (Computer Numerical Control), das zum Biegen, Aufwickeln und Formen von Metalldraht in komplexe 2D- oder 3D-Geometrien entwickelt wurde. Im Gegensatz zu einfachen Wickelmaschinen, die hauptsächlich zylindrische Standardfedern herstellen, verwendet eine Federformmaschine mehrere unabhängige Achsen – oft im Bereich von 3 bis 12 oder mehr – um komplizierte Drahtformen, Torsionsfedern und Batteriekontakte mit äußerster Präzision herzustellen.

Das Hauptziel dieser Maschine besteht darin, die Produktion drahtbasierter Komponenten zu automatisieren und sicherzustellen, dass jede produzierte Einheit innerhalb engster Toleranzen identisch ist /- 0,01 mm . Dies macht es zu einem unverzichtbaren Werkzeug in hochvolumigen Fertigungsbereichen wie der Automobil- und Medizingeräteindustrie.

Das Kernprinzip der Federumformung

Das grundlegende Funktionsprinzip einer Federformmaschine beruht auf der synchronisierte Bewegung bestehend aus einem Drahtvorschubsystem und einer Reihe von Werkzeugschlitten. Der Prozess folgt einem logischen Ablauf, der von einem zentralen Computer gesteuert wird:

  1. Drahtzuführung: Ein Satz motorisierter Rollen zieht Metalldraht von einer Abwickelhaspel. Das CNC-System steuert die genaue Länge des in den Formbereich geschobenen Drahtes.
  2. Richten: Bevor der Draht die Werkzeuge erreicht, durchläuft er eine Reihe horizontaler und vertikaler Rollen, um jegliches „Spulengedächtnis“ oder Krümmungen zu beseitigen und sicherzustellen, dass der Draht perfekt gerade ist.
  3. Mehrachsiges Umformen: Wenn der Draht aus einer zentralen Pinole austritt, bewegen sich verschiedene „Schlitten“ oder Werkzeughalter nach innen. Jeder Schlitten kann mit verschiedenen Werkzeugen (Biege-, Wickel- oder Schlaufenstifte) ausgestattet sein, die in bestimmten Winkeln auf den Draht schlagen oder ihn drücken.
  4. Endgültiger Schnitt: Sobald die komplexe Form erreicht ist, schneidet ein spezielles Schneidwerkzeug den Draht ab, um das Teil fertigzustellen.

Schlüsselkomponenten und ihre Funktionen

Um eine Hochgeschwindigkeitsproduktion zu erreichen – manchmal sogar mehr 100 Stück pro Minute – Mehrere interne Komponenten müssen perfekt harmonieren.

Tabelle 1: Wesentliche Komponenten einer Federformmaschine
Komponente Funktion
CNC-Steuerung Das Gehirn, das Programme speichert und motorische Bewegungen koordiniert.
Servomotoren Bietet ein hohes Drehmoment und eine präzise Drehung zum Vorschub und Biegen.
Drahtvorschubgerät Rollen, die den Draht millimetergenau vorantreiben.
Werkzeugschlitten Die Arme, die Werkzeuge hinein- und herausbewegen, um den Draht zu formen.
Feder Das zentrale Führungsrohr, aus dem der zu formende Draht austritt.

Erweiterte Funktionen: Nockenlose vs. nockengetriebene Maschinen

Das Verständnis der unterschiedlichen Funktionsweise dieser Maschinen ist für die Auswahl der richtigen Ausrüstung für spezifische Fertigungsanforderungen von entscheidender Bedeutung.

Nockengetriebene Maschinen

Herkömmliche Maschinen verwenden eine zentrale Nockenwelle, um alle Bewegungen anzutreiben. Während sie für einfache Federn zuverlässig sind, erfordern sie doch erhebliche manuelle Einrichtungszeit (oft 2–4 Stunden), um eine mechanische Nocke zu wechseln, wenn ein neues Teiledesign eingeführt wird.

Nockenlose CNC-Maschinen

Modern Nockenlose Federformmaschinen Verwenden Sie unabhängige Servomotoren für jeden Werkzeugschlitten. Dies ermöglicht sofortige Anpassungen per Software. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Schnellere Rüstzeiten, oft reduziert um 50 % bis 70 % .
  • Die Möglichkeit, Werkzeuge auf nichtlinearen Pfaden für komplexe 3D-Drahtformen zu bewegen.
  • Synchronisierung mit Rotationsdrahtsystemen, die es dem Draht selbst ermöglicht, sich während des Umformprozesses um 360 Grad zu drehen.

Praxisbeispiele und Anwendungen

Eine Federformmaschine ist vielseitig genug, um Materialien unterschiedlicher Größe zu verarbeiten 0,1 mm bis 8,0 mm im Durchmesser, einschließlich Edelstahl, Kohlenstoffstahl und Kupferlegierungen.

Häufig hergestellte Teile:

  • Automobil: Bremsfedern, Auspuffrohraufhängungen und Sitzrahmendrähte.
  • Elektronik: Batteriekontakte, Antennenkabel und Mikroschalter.
  • Konsumgüter: Spezialhaken, Clips für Küchenutensilien und komplexe Spielzeugkomponenten.
  • Medizinisch: Kieferorthopädische Drähte und Präzisionskomponenten für chirurgische Instrumente.